Auf dem Hügelland, das auf das
„afrikanische Meer“ zwischen den Tempeln von Agrigento und den Schätzen
von Selinunte blickt, wurden schon immer Olivenbäume angebaut, so das
sogar die Griechen sich damit unsterblichen Ruhm erwarben.
Die Olive, die für die Götter heilig war, wurde immer vor die Tempeln
der „Magna Grecia“ gesetzt.
Seit jeher hat sich nichts am System der Olivenernte verändert.
Alles wird immer noch per Handarbeit gemacht.
Die Ernte wird, wie bereits erwähnt, immer noch
eigenhändig oder mit der Hilfe von Eisenkämmen durchgeführt.
Durch eine präzise Einhaltung der Reifezeit erhält sich der starke
Fruchtgeschmack des Ölextrakts.
Im November ändern die Hügel ihre äußere
Erscheinung und sind voller Leben, denn es beginnt die Zeit, in der die
sizilianischen Männer und Frauen auf Leitern stehend die Oliven von den
Bäumen pflücken, die anschließend zur Verarbeitung in die Ölpresse
gelangen.